Test : Wischroboter – Wenn die Heinzelmännchen wischen

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Test : Wischroboter – Wenn die Heinzelmännchen wischen
Die tiefstehende Sonne offenbart es wieder: Wollmäuse und ein Staubfilm liegen auf dem Laminat, Parkett, oder Fliesenboden. Gerade jetzt könnte man dem Staub täglich hinterher wischen, aber wer macht das schon? Wischroboter sollen die Arbeit wie von …
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Vileda 136135 Virobi – Staubwischroboter mit elektrostatischen Staubpads

Vileda 136135 Virobi - Staubwischroboter mit elektrostatischen Staubpads

  • Staubwischroboter – zur täglichen Zwischendurchreinigung der Böden – und Sie können Ihren Staubwischer in die Ecke stellen
  • Nimmt Staub, Haare und Fussel auf und hält sie fest
  • Reinigt dank kompaktem Design und flexiblem Außenring auch entlang von Kanten und unter Sofa, Bett und anderen Möbeln
  • Ideal für alle Arten von harten Böden
  • 2 Reinigungsprogramme zur Auswahl
  • Bis zu 120 Minuten Laufzeit
  • 2 Jahre Garantie
  • Zusammensetzung Staubpad: 90% Polyester, 10% Polypropylen

Unverb. Preisempf.: EUR 49,99

Preis: EUR 29,49

2 Responses to Test : Wischroboter – Wenn die Heinzelmännchen wischen

  1. Harald Werr sagt:
    150 von 153 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    3.0 von 5 Sternen
    Ganz witzige Idee, doch schneller Verschleiß, 27. April 2015
    Von 
    Harald Werr (Erlangen, Deutschland) – Alle meine Rezensionen ansehen
    (REAL NAME)
      

    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Rezension bezieht sich auf: Vileda 136135 Virobi – Staubwischroboter mit elektrostatischen Staubpads (Haushaltswaren)
    Über das Prinzip des Virobi ist ja schon viel geschrieben worden: er fährt planlos durch die Gegend, wechselt die Richtung, wenn er auf ein Hindernis trifft, und nimmt mit seinem austauschbaren, durch Klettverschlüsse befestigten elektrostatischen Vliestuch den Staub vom Boden auf. Durch die Eigenrotation scheint dieser Effekt noch verstärkt zu werden. Nach dem Ablauf eines der zwei wählbaren Zeitprogramme bleibt der Virobi stehen und wartet auf neue Aufgaben. Eine LED-Anzeige unterstützt die Einschätzung, ob der Virobi wieder an die Ladestation muss, die ähnlich wie bei einem Handy aus einem Steckernetzteil und einem Ladekabel mit Rundstecker besteht. Dieser Stecker muss dazu in eine leicht zugängliche Buchse an der Oberseite des Geräts eingesteckt werden.

    Trotz des Mangels, dass das Vlies naturgemäß keine Krümel oder Ähnliches aufnehmen kann, war die Ausbeute eines Virobi-Laufs bei uns zumeist beachtlich: Das Tuch war danach meist „gut schmutzig“ (na ja, er kommt halt auch in alle Ecken und unter viele Betten und Möbel…) und konnte guten Gewissens entsorgt werden.

    Meine Frau, die den Virobi wegen ihrer Hausstauballergie angeschafft hatte, war die ersten Monate recht begeistert über den kleinen, roten und formschönen Gesellen, der klaglos, munter surrend und voller Eifer seine Arbeit tat, während man es sich selbst dabei gemütlich machen konnte. In der letzten Zeit fiel uns jedoch auf, dass der Roboter keine Wendemanöver mehr machte, wenn er auf ein Hindernis stieß. Ich wollte nach der Ursache forschen und nahm das Ding komplett auseinander. Dabei fiel mir zuerst auf, dass sich in den Räderachsen ganz schön viele Haare und sonstiges Fadenzeugs verwickelt hatte, was erst mal nicht so leicht zu entfernen war. Nachdem ich den Großteil der Haare draußen hatte, stand nach einem Testlauf fest, dass dies nicht die Ursache für die Wendemüdigkeit des roten Kobolds gewesen war. Also äußeres Gehäuse abgeschraubt, Getriebebox aufgeschraubt und untersucht: aha, die Räder werden über diverse Plastik-Zahnräder und eine Plastik-Schneckenwelle, die sich auf der Motorachse befindet, angetrieben. Meine Vermutung ist, dass sich diese Schneckenwelle durch ein langes Hängenbleiben in einer Zimmer-/Möbelecke bei weiterdrehendem Motor zu sehr abgenutzt hat (s. Foto) und daher nicht mehr richtig greift. Da es wahrscheinlich viel zu aufwendig sein würde, diese Verschleißteile zu beschaffen und zu ersetzen, bleibt unser Virobi jetzt im Schrank und muss wieder konventionelleren Wischmethoden weichen…

    Fazit: Gut gedacht, auch gut verarbeitet und designt, aber aufgrund der Verwendung billiger Plastik-Mechanik für den schnellen Verschleiß prädestiniert. Wir haben wohl den „Fehler“ gemacht, den Virobi öfters zu lange mal unbeaufsichtig wischen zu lassen (wegen der Geräuschentwicklung schließt man hinter dem Roboter gern mal für längere Zeit die Tür und lässt ihn mal machen), wobei er sich anscheinend selbst manchmal in eine verschleißträchtige, weil ausweglose Position manövriert hatte (er bleibt ohnehin an vielen Hindernissen, wie z.B. Möbelbeinen und Elektrokabeln auf dem Boden, hängen). Also wenn man länger Freude am Gerät haben will, sollte man es nicht unbeaufsichtigt fahren lassen und beim Hängenbleiben an einem Hindernis schnell aus der misslichen Lage befreien. Das disqualifiziert es natürlich als „Roboter“; es hat dann eher die Funktion eines Tamagotchi…

    —-
    UPDATE: Ich werde nun der ViRobi-Idee trotz des Ausfalls meines Geräts noch eine zweite Chance geben und bestelle, da momentan recht günstig, ein zweites Gerät (wir haben auch noch jede Menge Ersatz-Wischtücher, die man ja auch mal aufbrauchen muss…). Sobald neue Langzeit-Erfahrungen vorliegen, werde ich sie hier veröffentlichen.

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  2. Thomas Liebich sagt:
    454 von 475 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    3.0 von 5 Sternen
    Die gute Variante eines ‚ganz okay‘ Konzept, 8. Mai 2012
    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Rezension bezieht sich auf: Vileda 136135 Virobi – Staubwischroboter mit elektrostatischen Staubpads (Haushaltswaren)

    Der ViRobi ist kurz gesagt eine nette Sache, man sollte aber nicht zu viel erwarten oder gar für bare Münze nehmen was im Werbevideo suggeriert wird.
    Das Konzept eines durch die Gegend flitzenden, kleinen Staub-fress-Vieh ist mir schon länger bekannt von diesem kleinen Rollmops hier RoboMop SoftBase / inkl. Motorball / 5 Ersatzpads / wiederaufladbare Batterie (eingebaut) und Ladegerät / Schwarz, welcher aber, vorsichtig ausgedrückt, billigster Plastikmüll ist.
    Wie gesagt ist das Konzept aber das gleiche und dementsprechend waren meine Erwartungen an den Vileda ViRobi realistisch – lediglich hoffte ich auf bessere Verarbeitung, und die ist vorhanden.

    Das Konzept an sich, ein anti-statisches Tuch, montiert an einen fahrbaren Untersatz, ist nicht das beste. Natürlich kann diese Konstruktion keines Wegs mit einem Saugroboter konkurieren, logisch irgendwie. Intelligent navigieren tut er auch nicht wirklich – er fährt halt im Zufallsprinzip munter durch die Gegend; und mehr als Staub und Haare nimmt er bei seinen Cruising-Touren auch nicht mit. Krümel, und eben alles was sich nicht statisch aufladen lässt (auch logisch oder?) lässt er liegen oder schiebt es in die nächst beste Ecke. Staubsaugen ist also trotzdem noch angesagt, nur kann man es ein bisschen länger ignorieren als ohne den ViRobi.
    Auch liegt es in der Natur der Sache, dass das keine spezielle schwarze-Loch-anti-statischen Tücher sind, sondern, und das je nach Gegebenheit recht schnell, an die Grenzen ihrer Kapazitäten kommen. Jeder kennt sie diese Tücher, ist ne Lage Staub drüber ist Schicht im Schacht. Von den Werbeversprechen wie die Animationen im Werbevideo vermitteln, dass sich dieses UFO tapfer durch einen meterhohen Staubdschungel kämpft und unermüdlich kubikmeterweise Staub frisst, sollte man ein paar Meter Abstand nehmen. Mit durchschnittlicher „Ein paar Tage nicht Staub gesaugt“ Belastung kommt er sehr gut klar, alles was darüber hinausgeht lassen ihn an seine Grenzen kommen.

    Eine Besonderheit der ViRobi Konstruktion, die ich zuerst toll fand – und dann doof – sind seine Räder. Vom RoboMop kenn ich eben diese Rollmops-Plastikkugel, die natürlich gegen ViRobi’s Rennlatschen total abstinkt, aber, sobald seine Räder zu staubig geworden sind, hat er keinen Grip mehr und ist relativ…lethargisch. Bei mir ist es passiert als er unter’s Bett ist, quer durch war und an der gegenüberliegenden Wand ankam (ich fand es in diesem Moment sehr unlustig, mein Doppelbett steht zwischen anderen Möbeln verkantet an der Wand, er hat sich natürlich in die Ecke verkrochen die am unmöglichsten zu erreichen war ohne einmal mein halbes Mobiliar umzustellen). Sie lassen sich aber sehr gut abnehmen und wieder reinigen.
    Auch ist er nicht ganz so flink wie ich erwartet habe und ist wenig Geländetauglich, er schafft es leider nicht einmal über 2cm hohe Bodenleisten zu kommen.
    Unter’m Strich, sofern das unter-Möbel-Versteckspielchen nicht überhand nimmt, find ich diese Konstruktionslösung dennoch gelungen, da ich weiß, dass es bedeutend schlechter geht.

    Ach und er ist gar nicht leise. Er geht einem sogar ziemlich auf den Keks mit seinem Surren, in etwa wie einen Schwarm Bienen in einem Wäschesack. Dafür hat er Akkus die man wechseln kann [siehe Nachtrag 13. Januar 2013] und sein gesamtes Erscheinungsbild ist ziemlich gut.
    Da es auf dem Markt – meines Wissens nach – nur zwei Produkte mit diesem Konzept gibt, ist der ViRobi die mit Abstand bessere Variante; er macht einen guten und langlebigen Eindruck. Wem diese teure Saugroboter – wie mir – einfach viel zu teuer sind, nicht allzu penibel ist und mit dem einen oder anderen Krümel bis zum nächsten Staub saugen und Reinmachen in eigenregie eine Wohngemeinschaft eingehen kann, ist mit dem ViRobi sehr gut angeraten.

    Nachtrag 13. Januar 2013:
    Die Akkus lassen sich in der Tat wechseln, nur ob es dafür Ersatz gibt steht wohl auf einem anderen Blatt Papier geschrieben.
    Laut Aufdruck sind es 1.2V 1000PmAh NiMH Akkus mit U Lötfahnen. Was dieses P zu bedeuten hat konnte sich bisher noch niemand erklären. Leider hab ich bisher auch noch keine solchen Akkus mit Lötfahnen gefunden. Auf eine Anfrage bei Vileda gab es keine Reaktion – von dem her lässt sich spekulieren, ob absichtlich etwas exotische Akkus gewählt worden sind.

    Wohl letzter Nachtrag, 17. November 2015:
    Ich habe den ViRobi schon ewig nicht mehr benutzt. Grund ist vor allem, dass er zu viel „Betreuung“ benötigt. Ich muss jedes mal Barrikaden aufbauen damit er nicht auf dem Teppich, einer…

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